Alte und junge Frau lachen offen dank gutem Zahnerhalt

Zahnerhalt ist immer oberstes Gebot!

Die klassische Füllung – die Karies-Kampfansage!

Dass der dauernde Angriff der Bakterien Karies verursacht, kann den Besten passieren! (Veranlagung, Erkrankungen …)

Meist ist noch kein wirkliches „Loch im Zahn“ zu sehen, aber wenn der Befall tiefer geht, muss gefüllt werden, weil dann nicht mal mehr der harte Zahnschmelz den Bakterien Einhalt gebietet. 

Massen von Bakterien würden erneut und diesmal noch tiefer eindringen.

Füllung ohne Bohren –Infiltration

Im Frühstadium, wenn allein der Zahnschmelz betroffen ist, lässt sich Karies noch ohne Bohren behandeln. 

Das Verfahren nennt man Infiltration: Erst wird ein Gel aufgetragen, mit dem die Bakterien beseitigt werden, dann wird eine Versiegelung mit flüssigem Kunststoff aufgebracht, die bis in die kleinsten Vertiefungen dringt. Zum Schluss wird mit Licht ausgehärtet.

Diese Behandlung ist komplett schmerzlos!

Parodontitis (Parodontose)

Knochenschwund im Mund!

„Parodontose“ als Begriff für Zahnfleischschwund ist keine Erfindung geldgieriger Zahnpasta-Verkäufer. Es handelt sich auch nicht um ein Arme-Länder-Problem. Denn leider haben auch wir Zahnärzte in Datteln jede Menge Patient:innen mit Parodontitis.  

Denn wer beim Zähneputzen nur an die Zähne denkt, der kann eine böse Überraschung erleben: Die Bakterien aus Zahnbelag oder Zahnstein – der ja nichts anderes ist als mineralisierter Zahnbelag – verursachen eine Entzündung, die den Kieferknochen schädigt.

Zunächst rötet sich das Zahnfleisch, manchmal (nicht immer!) blutet es auch. Mit der Zeit schwindet das Zahnfleisch, die empfindlichen Zahnhälse liegen frei.

Dieser Prozess kann von Mundgeruch (Halitosis) begleitet sein.

In der Schlussphase fangen die Zähne an zu wackeln und am Ende fallen sie aus!

Zirka die Hälfte aller Patient:innen ist betroffen – bei den älteren Jahrgängen liegen die Zahlen extrem höher.

Auch hier gilt: Durch regelmäßige Kontroll-Untersuchungen kann Parodontitis frühzeitig entdeckt und eingedämmt werden.

Hier können Sie
Ihr Wissen
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Junge Frau lächelt strahlend – Zahnerhalt dank Zahnreinigung

Professionelle Zahnreinigung

Die PZR setzt sich durch

Sie können noch so gut putzen – Sie kommen nicht überall gleich gut hin.

Immer mehr Krankenkassen erstatten ganz oder teilweise eine Professionelle Zahnreinigung (PZR).

Kein Wunder, denn diese Grundreinigung mit Schulung ist sichtbar mehr als „nur mal schnell Zahnsteinentfernung“. Eine Prophylaxe-Fachkraft reinigt zeitaufwendig, poliert und ermittelt zugleich die aktuell erforderlichen Größen von Zahnzwischenraumbürsten (Interdentalbürsten) für die tägliche Plaque-Entfernung zuhause.

Die Zahnbeläge werden mit Signalfarbe eingefärbt und dann – rückstandsfrei entfernt. Je nach Belagstärke entsteht dabei auch ein ästhetischer Gewinn: Die Zähne werden sichtbar aufgehellt.

Ihre Zunge kann diesen Naturzustand spüren – es ist ein tolles Gefühl im Mund!

Eine sehr positive „Nebenwirkung“, von der viele profitieren, ist, dass Mundgeruch gleich mitbeseitigt wird:

Mundgeruch: Mitmenschen leiden – sagen aber nichts!

Das Schreckliche am Mundgeruch: Man merkt ihn selbst meist nicht! Jede:r findet es ganz furchtbar, doch wer traut sich, etwas zu sagen?

Wir. Wir würden uns trauen, doch meist brauchen wir das gar nicht!

Weil sich nämlich Mundgeruch durch eine Karies-Behandlung oder eine Professionelle Zahnreinigung von selbst erledigt. In 90% aller Fälle sind Bakterien in der Mundhöhle verantwortlich für die wirklich unangenehme Veränderung im 1%-Restgemisch der Atemluft. Bevor Sie also Unmengen von Lutschpastillen, Kaugummi oder Mundwasser kaufen, die nichts nützen, aber im günstigsten Fall auch nichts schaden, sollte die Zahnarztpraxis die erste Anlaufstelle sein!
Kommt der Mundgeruch wieder, dann kommen Sie einfach erneut vorbei.  Wir nehmen die Herausforderung an!

Woher kommt der Mundgeruch?

Ein simpler Test hilft:

Tritt bei geschlossenem Mund und reiner Nasenatmung weiterhin Mundgeruch auf, dann kann es sein, dass extra-orale Ursachen – meist Entzündungen im Rachen oder in den Nasennebenhöhlen – den Mundgeruch verursachen.

Wurzelbehandlung – unbeliebt und unverstanden

Die Wurzelbehandlung (eigentlich Wurzelkanalbehandlung) ist etwas, das viele Patienten scheuen. Doch wenn die Diagnose feststeht, geht es dabei um nichts Geringeres als die Rettung Ihres Zahns!

Wenn starke Schmerzen auftreten, dann sind die meisten froh, wenn sie diese nach der Wurzelbehandlung los sind. Wenn ich als Zahnärztin dagegen sage: „Ihr Zahn ist abgestorben – Sie brauchen eine Wurzelbehandlung, obwohl Sie keine Schmerzen haben“, dann fragen mich die meisten:

Warum Wurzelbehandlung bei totem Zahn?

„Toter Zahn“ heißt ja zerstörter Nerv. Sie haben keine Schmerzen. Doch die Infektion, der auch der Nerv zum Opfer gefallen ist, die ist vorhanden und greift das Zahninnere und den umliegenden Kieferknochen an. Wenn nichts unternommen wird, wird der Zahn irgendwann ausfallen und möglicherweise ist der Knochen schon so weit angegriffen, dass nicht einmal mehr ein teures Implantat. Halt findet.

Fragen Sie mich ruhig, ich erkläre es Ihnen gern in der Praxis am Modell!

Was passiert bei der Wurzelbehandlung?

Zunächst röntgen wir, um Entzündungsherde anzuzeigen und auch den Verlauf der Wurzelkanäle zu dokumentieren. Dann werden die Wurzelkanäle mit viel Sorgfalt „ausgeräumt“, samt Nerv und entzündlichem Gewebe. Hinterher wird alles bis in die Tiefe verfüllt, so dass keine Bakterien eindringen können.

digitales Röntgen

Was ist Digitales Röntgen? – Vorteile und Gründe

Digitales Röntgen erlaubt – anders als herkömmliches Röntgen – das Ansehen in Vergrößerung.

Die Strahlenbelastung für die Patient:innen ist um 80 – 90 % verringert und auch die Umwelt wird besser geschützt, weil die Entsorgung von Chemikalien und Röntgenfilm entfällt.

Dennoch ist Röntgen nur angezeigt, wenn es nötig ist, um eine genaue Diagnose zu erstellen und die Behandlung zu planen, z. B. beim Ziehen von Weisheitszähnen oder Wurzelbehandlungen.

Als Zahnärztin weiß ich dann, was mich im Zahn erwartet – und erlebe nicht so schnell irgendwelche „bösen Überraschungen“, während ich mitten in der Arbeit bin.

Ruhig schlafen ohne Zähneknirschen

Zahnschienen – gegen
Knirschen und Schnarchen

Aufbissschiene

Zähneknirschen (Bruxismus) wird zwar schon in der Bibel erwähnt – doch in unseren Zeiten stehen besonders viele Menschen unter Dauerspannung. Daher wäre statt „Beißschiene“, „Knirschschiene“, „Nachtschiene“ eigentlich „Entspannungsschiene“ die beste Bezeichnung dafür.

Schließlich sorgt die individuell angepasste Schiene dafür, dass die extremen Spannungen aufgefangen und verteilt abgeleitet werden. Die Zähne bekommen weder Risse noch werden die Kau-Flächen vorzeitig abgemahlen. Sie bleiben heil!

Positiver Nebeneffekt: Menschen, bei denen die Spannung im Kiefer zu Kopfschmerzen führen, sind hocherfreut, wenn auch dieses Symptom verschwindet.

Schnarch-Schiene

Morgens ausgeruht aufwachen! Davon können manche nur träumen. Sie fühlen sich gerädert, weil nachts durch eine Verlagerung im Unterkiefer die Atemluft nicht frei strömen kann und dabei Geräusche entstehen. Geräusche, die auch schon mal zu Beziehungskrisen führen. Je nach Schweregrad kann eine Apnoe, eine Sauerstoff-Unterversorgung, vorliegen, die zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führt.

Durch eine individuell angepasste, nachts zu tragende Protrusionsschiene lässt sich eine Stabilisierung der Kiefer erreichen. Volle Sauerstoffzufuhr – und endlich Ruhe im Schlafzimmer.

Ein weher Zahn –
schlechter Schlafkumpan.

(Wilhelm Busch)

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